Schreiben

Ich liebe es zu Schreiben.
Ich muss einfach meine Gedanken niederschreiben. Sonst platze ich.

Seit nun mehr 22 Jahren schreibe ich Texte. Früher waren es eher Fan-Fictions. Anschließend Kurzgeschichten, mit 16/17 dann mein erstes Buch.
Nun bin ich 30 Jahre alt und kann endlich meine Bücher in den Händen halten.

Aber bisher weiß ich kaum, ob sie gut oder schlecht sind.
Einmal bekam ich eine so zerschmetterne Beurteilung, dass ich fast schon mit dem Schreiben aufhören wollte.
Aber nachdem ich mehr Bücher dieses Verlages las, wurde mir klar, wie wenig ich darauf geben sollte. Trotzdem überarbeitete ich das Buch so lange, bis es schließlich auch bei Testlesern ankam.

Aber oftmals Frage ich mich, ob es sich lohnt. Diese Mühe und Zeit.
Natürlich schreibt man nicht für die Masse oder fürs Geld. Aber ich möchte, dass all die Kritiker, all jene, die nicht an mir glaubten, eines Besseren belehrt werden. Ich möchte denen in der Schule zeigen, dass aus mir wirklich etwas geworden ist. Dass das Mobbing und die verzweifelten Stunden nicht umsonst waren. Ja, ich würde verspottet und belächelt.
Aber die Schulzeit ist nur eine Periode im Leben. Nichts, was Beständig ist. Ich hab zwar sehr lange gebraucht, ehe ich es Begriff aber nun weiß ich: Anders zu sein ist nicht schlimm. Es macht uns zu Individuen. Zu Persönlichkeiten.
Wer nur mit dem Strom schwimmt, wird vielleicht erfolgreicher sein. Aber irgendwann etwas vermissen.

Ich würde gerne meinen Traum vom Schreiben als “Hauptjob” betrachten. Als etwas, von dem ich leben kann, oder zumindest meinem Sohn gelegentlich ein Buch schenken zu können. Aber manchmal glaube ich tatsächlich unterzugehen.
Unsichbar zu sein, ist nichts Neues. Aber so?
Ich bin noch am Anfang. Meinen Traum gebe ich nicht so leicht auf.
Zuoft habe ich mich verbiegen müssen, zu oft nachgegeben. Immer wieder bin ich gescheitert, gefallen.
Immer wieder wurde ich gefeuert.
Nur als Mutter bisher noch nicht.
Vielleicht werde ich eines Tages auch als Autorin wahrgenommen. Vielleicht liest jemand meine Bücher.

Allerdings bekomme ich durch jedes Feedback einen Push. Neulich schrieb mir eine liebe und nette Freundin, wie sehr ihr “das magische Armband 1 – das Symbol” gefallen hat. Sie hat es sogar auf Instagram gepostet. Und sie schrieb mir, dass sie sich den zweiten Teil kaufte und sich freut, ihn zu lesen.  Worum es geht, erzähle ich euch ein anderes Mal.
Und vor wenigen Tagen schrieb mir eine Autoren Kollegin über Facebook, dass ihrer Tochter “Lydia 1 – zerplatzte Träume” gefällt.
Diese Kommentare geben mir Kraft.
Es ist einfach schön zu lesen, dass die Arbeit nicht ganz umsonst war.

Bis bald. Dann mehr.

Wenn die Magie verboten wird und die Liebe ausstirbt, was passiert dann mit einer Welt, die nur dadurch existieren kann?

– Das magische Armband

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