#50 read in 2017 -> ‘Die störrische Braut’

„Die störrische Braut“

Anne Tyler

Gebundene Ausgabe: 19,99 Euro

Taschenbuch: 10 Euro

eBook: 15,99 Euro

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Produktinformation

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  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (11. Oktober 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 381350655X
  • ISBN-13: 978-3813506556
  • Originaltitel: Vinegar Girl

Eine neu Interpretation von William Shakespeares „Der widerspenstigen Zähmung“

Ich muss mich jetzt schon für meine Rezension entschuldigen, denn sie wird nicht schön ausfallen.

Puh. Okay, da muss ich jetzt durch.

So eine Protagonistin, wie Kate Battista, hab ich schon lange nicht mehr gehabt. Unsympathisch ist gar kein Ausdruck für das, was ich über diese Frau sagen würde. Sie ist schrecklich und das hab ich bisher erst über sehr wenige Protagonisten gesagt.

Sie arbeitet im Kindergarten und hasst Kinder? Findet Nudeln riechen nach nassen Hund und erzählt es auch noch den Kleinen, die gerne alles nachquatschen und teilweise beeinflussbar sind.

Was ist das nur für eine Frau? Sie findet sogar, ihre Schwester sei überflüssig und ihr Vater nervt. Dann schlägt ihr Vater allen ernstes vor, sie solle doch seinen Assistenten heiraten, weil er keinen besseren für seine Arbeit im Labor findet, aber Pjotrs Visum bald ausläuft.

Tut mir wirklich leid, aber ich hab mich einfach nur aufgeregt.

Mir hat der Schreibstil auch überhaupt nicht gefallen. Für mich hat es sich eher wie ein Bericht oder einen Artikel gelesen, als wie eine flüssige Geschichte.

Das Cover ist allerdings bezaubernd und ein Traum.

Insgesamt kann ich leider nicht mehr als

geben.

Es gibt weitere Neuerzählungen von William Shakespeare – Geschichten.

Margaret Atwood: Der Sturm

Tracy Chevalier: Othello

Gillian Flynn: Hamlet

Howard Jacobson: Der Kaufmann von Venedig

Jo Nosbo: MacBeth

Edward St Aubyn: König Lear

Jeanette Winterson: Das Wintermärchen

Anne Tyler: Der widerspenstigen Zähmung

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4 thoughts on “#50 read in 2017 -> ‘Die störrische Braut’

  1. Ja, Anne Tyler ist eine schwierige Schriftstellerin. Ich bin vor rund einem Jahr auf sie gestoßen, auf Grund eines Zeitungsartikels, und habe mir dann ihr Gesamtwerk beschafft. Und sie versteht ihr Handwerk, sie schreibt wirklich sehr, sehr gut. Auch daß Du so reagierst zeigt nur daß es etwas in Dir auslöst. Und das ist doch gut, oder?
    Thomas.
    Ps.: Vielleicht hast Du Lust und Interesse hier mitzumachen, eine kleine Gruppe für Buchblogger: https://www.facebook.com/groups/300745343699680/

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    1. Da hast du recht. Meine (leider) negative Rezension könnte andere auf die Idee bringen, sie näher zu betrachten. Nur weil es mir nicht gefallen hat, muss es anderen nicht auch so ergehen. Normalerweise bin ich auch lieb, aber irgendwie hat das Buch etwas hervorgebracht , was eine nicht so schöne Seite zeigt.
      Deine Facebook Gruppe schau ich mir gerne an.

      Liebe Grüße, Janine

      Liked by 1 person

      1. Ja, ich kenne das. Es gibt immer wieder Bücher die einen ärgern. Und dann weiß ich nie, liegt das am Buch oder an mir. Jedenfalls wenn es gut geschrieben ist, wenn es schlecht ist dann ärgere ich mich nicht mehr sondern lege es einfach weg.

        Aber wenn es gut ist und ich mich trotzdem ärgere dann nehme ich es von Zeit zu Zeit wieder hervor und versuche wieder darin zu lesen. Beim “Zauberberg” ist es mir so ergangen. Den habe ich fünfmal begonnen, oder öfters, und erst im letzten Jahr habe ich ihn dann gelesen und es genossen.

        Liked by 1 person

      2. So erging es mir mit (bitte nicht schlagen) ‘The Green Mile’ von Stephen King. Das war jahrelang meine Sub-Leiche, da ich nie über die Beschreibung der grünen Meile hinweg kam und der Film unantastbar für mich war. Ich dachte immer: “Das Buch kann einfach nicht besser sein, der großartige Tom Hanks war so hervorragend”, doch dann hab ich es 15 Jahre später erneut in die Hand genommen und was soll ich sagen: es hat mich umgehauen.

        Aber oftmals ist so etwas selten. Ein anderes Beispiel: Ich weiß nicht, ob du Nick Hornby kennst, aber ich hab von ihm “How to be good” gelesen und auch hier vier Anläufe benötigt, ehe ich es durchgezogen habe. Das Buch ist sogar noch schlimmer als ich es vermutet hatte. Einzig die Tatsache, dass Mr Hornby so ein toller Autor ist und ‘High Fidelity’, ‘About a boy’ und andere Bücher geschrieben hatte, veranlasste mich dazu 2 Sterne zu vergeben.

        Und doch muss ich auch sagen:
        von 50 Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe, ein schlechtes zu haben, ist ein guter Schnitt. Es muss nicht immer alles perfekt sein und man muss auch nie jedes Buch immer so gut bewerten. Ab und zu Dampf ablassen und dann wieder durchatmen.

        Danach weiß man ein gutes Buch wieder mehr zu schätzen.
        Übrigens habe ich nun die neu Interpretation von ‘Der Sturm’ erhalten, geschrieben von Margret Atwood, die mich mit “A Handmaid’s tale’ zwar nicht so überzeugen konnte, aber auf ihr ‘Hexensaat’ bin ich trotzdem gespannt.

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