Hörbücher von Veronica Roth – Die Bestimmung

*gesponserte Produktplatzierung*

Vom Bloggerportal erhalten.

In meinem Video spreche ich ausführlich über die Hörbücher von ‘Die Bestimmung’ und wie ich sie gefunden habe.

Die Bücher habe ich geliebt.

https://www.amazon.de/Die-Bestimmung-Gesamtausgabe-Bestimmung-Entscheidung/dp/3844525599/

Kostet 13,95 Euro

Produktinformation

  • MP3 CD
  • Verlag: der Hörverlag; Auflage: Ungekürzte Lesung (13. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3844525599
  • ISBN-13: 978-3844525595
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
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#84 read in 2017 -> ‘New York zu verschenken’ von Anna Pfeffer

#84 read in 2017 -> ‘New York zu verschenken’ von Anna Pfeffer

*gesponserte Produktplatzierung*

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Broschiert: 14,99 Euro

eBook: 11,99 Euro

Produktinformation

  • Broschiert: 336 Seiten
  • Verlag: cbj (28. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570173976
  • ISBN-13: 978-3570173978
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

Anna Pfeffer

New York zu verschenken

**

Anton hat Flugtickets nach New York gebucht und möchte seine Freundin damit überraschen. Doch die Beziehung endet und der New York Trip scheint ins Wasser zu fallen, da das Ticket auf den Namen Olivia Lindmann ausgestellt worden ist.

Kurzentschlossen sucht er via Instagram nach jemanden mit demselben Namen, wie seine Ex Freundin hat und eine Liv meldet sich bei ihm.

‘New York zu verschenken’ ist ein Chat – Roman, was ich wirklich sehr toll finde, denn ich mag es, wenn etwas modern erscheint und man dadurch unnützes außen vor lässt. Kein Raum für Beschreibungen über die Umgebung oder ähnliches. Es geht hier nur um das, was die zwei, Anton und Liv, miteinander schreiben, was sie genau in dem Moment empfinden, oder was alles geschehen ist.

Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht und ich hab es wirklich sehr schnell gelesen, da ich von dieser Art einfach gefesselt wurde.

**

Was mir gut gefallen hat, war die Tatsache, dass es hier um die inneren Werte geht. Denn Liv und Anton schreiben sich, ohne sich gesehen zu haben So lernen sie sich kennen. Denn auch wenn Anton Liv noch nicht gesehen hat, so kennt sie zumindest seinen Instagram Account mit all den tollen Bildern, die er hoch lädt.

Wir sehen hier zwei Seiten:

  • Anton, dem es scheinbar immer gut geht und Geld hat und sehr aufs Äußere achtet (auch bei anderen)
  • Liv: die es sehr schwer hat und sogar arbeiten muss – mit ihren 16 Jahren. Sie muss auf ihre kleine Schwester aufpassen und hat kaum Zeit, für sich selbst.

 

**

Ich mag es und konnte wirklich viele schöne Stunden mit dem Buch verbringen.

4,5

Amazon Seite von Anna Pfeffer

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

 

#80 read in 2017 -> ‘Mein dunkles Herz’ von Jorge Galán

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“Mein dunkles Herz”

Jorge Galán

Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Penguin Verlag (14. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3328101004
  • ISBN-13: 978-3328101000
  • Originaltitel: La habitación al fondo de la casa

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten und somit ist es eine *gesponserte Produktplatzierung* 😉

***

Wenn ich ehrlich bin – und das bin ich immer – weiß ich nicht, was ich zu dem Buch sagen soll.

Magdalena erzählt ihrem Enkel von einem Familiengeheimnis, was ein Jahrhundert alt ist. Sie erzählt vom Großvater ihres Mannes, der Mann ohne Namen und wie er die Frau kennenlernt, die später ihren Mann zur Welt brachte. Dass die Frau allerdings noch ein Kind (16) war und er bereits ein alter Greis, sollte eigentlich mehr im Vordergrund stehen, denn das ist schon ziemlich seltsam. Zumal dieser Mann sein ganzes Leben keine Frau ‘in seinem Bett’ hatte.

Während sie das dritte Kind zeugen, stirbt er (Seite 1) und scheinbar sind die Kinder mit einer Art Fluch belegt, denn sie werden alle am selben Tag geboren und zwei von ihnen sterben mit 6 Jahren, genau an ihrem Geburtstag. Doch beim dritten Kind trifft die Frau Vorkehrungen und geht ins Kloster.

Vicente überlebt und wird zu einem Mann.

***

Doch nicht nur seine Geschichte ist geheimnisvoll, auch Magdalena scheint eine dunkle Gabe in sich zu tragen. Denn alles, was sie sich wünscht, wird wahr – aber leider nur die bösen Wünsche. …

***

So viel zum Inhalt.

Das Cover hat mir unglaublich gut gefallen, der Klappentext ebenso. Doch als ich angefangen habe zu lesen, wusste ich nicht mehr, warum ich es als Rezensionsexemplar angefragt hatte. Denn nach nur wenigen Seiten verlor ich die Lust und irgendwann hatte ich überhaupt keine Motivation mehr. Ich habe es abgebrochen und ein anderes gelesen.

Dann aber die letzten 100 Seiten durchgezogen.

Der Schreibstil ist nichts für mich, entweder war die Übersetzung trocken und langweilig oder señor Galán hat mich einfach nicht überzeugen können. Denn ja, ich fand die Geschichte nicht sonderlich spannend erzählt. Eher wie einen Aufsatz oder eine Erzählung.

Obwohl die Geschichte mysteriös sein soll, so konnte ich absolut nichts damit anfangen.

Schade eigentlich, denn ich hatte mir mehr davon erhofft.

Dieses Buch gehört zu meiner #AutumntbrChallenge Tabu Thema.

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Klappentext:

Im Hinterzimmer eines Hauses, das sich langsam mit den Schatten der Vergangenheit füllt, erzählt Magdalena ihrem Enkel die Geschichte ihrer Familie, die Geschichte eines Jahrhunderts. Sie erzählt von dem Fluch, der ihr Leben geprägt hat, und wie sie ihren Mann Vicente, der auf wundersame Weise gezeugt wurde, auf ebenso wundersame Weise kennenlernte. Es ist die Geschichte einer intensiven Liebe, die viele Jahre später an einer großen Tragödie zerbricht – einer Tragödie, die dafür sorgt, dass Magdalenas Enkel der Letzte einer Geschichte ist, die lange vor ihm begann, und dass es an ihm ist, sich aufzumachen, seine eigene Erzählung zu finden.

#autumntbrchallenge

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Hallo ihr Lieben,

es gibt eine wirklich tolle Challenge, die sich um den Sub dreht.

20 Bücher innerhalb von drei Monaten lesen, ganz nach Vorgabe eines Themas.

An sich kein Problem, leider hab ich allerdings kein Drachenbuch gefunden, was wirklich schade ist.

im Video erzähle ich euch mehr davon.

Diese Bücher werde ich lesen oder nehme ich mir zumindest vor.

Bereits gelesen:

🌸 Liebe zwischen den Zeilen – Veronica Henry (Zuckersüße Liebesgeschichte)
🌸Buchland von Markus Walther (männlicher Protagonist)
🌸Das erste Buch der Sternen – Rose Snow (deutscher Autor)
🌸Meine Cousine Rachel – Daphne du Maurier (für dich unbekannter Autor) (Rezension folgt)
🌸Mein dunkles Herz – Jorge Gálan (Tabu Thema)  (Rezension folgt) 🌸🌸🌸🌸
Sieht doch gut aus, oder?

Ansonsten versuche ich bis Mitte Oktober die restlichen sieben Bücher vom ersten Bild zu lesen, wobei ich bei Ken Follett eine Ausnahme machen werde und es zusätzlich als Hörbuch höre.

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#77 read in 2017 -> ‘Liebe zwischen den Zeilen’ – Veronica Henry

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Diana Verlag (14. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453359305
  • ISBN-13: 978-3453359307
  • Originaltitel: How To Find Love in a Bookshop

Taschenbuch: 9,99 Euro

eBook: 8,99 Euro

*gesponserte Produktplatzierung*

Veronica Henry

  • Liebe zwischen den Zeilen

Eine schöne Geschichte über einen Buchladen, der viele Schicksale verbindet.

Als Julius Nightingale stirbt, bricht für Emilia eine Welt zusammen und sie versucht alles, um ihr Erbe gerecht zu werden. Denn sie hat den Buchladen ihres Vater bekommen und damit alles, was dazu gehört – auch die Verpflichtungen.

Es beginnt sehr schön und traurig, denn man liest und erfährt, wie Julius Emilias Mutter kennen lernt, wie jung sie waren und wie naiv. Das Schicksal, so schön es anfänglich auch ausgesehen haben mag, so schrecklich meinte es am Ende. Denn Julius verlässt das Krankenhaus nur mit seiner Tochter und kümmert sich liebevoll um sie.

In diesem Buch geht es aber nicht nur um Julius und Emilia, sondern auch um viele andere Charaktere.

Über manche habe ich gerne gelesen, anderen weniger. So konnte ich zum Beispiel Bea nicht leiden.

Was mich auch zum großes Minus des Buches bringt. Es sind zu viele verschiedene Personen, was an sich kein Problem wäre, aber es wird nicht in der Kapitelüberschrift erwähnt. Erst im Text und das hat mich irgendwann einfach nur gestört. Richtig gestört. Es wäre so einfach gewesen, wenn man kurz den Vornamen geschrieben hätte.

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Tipp:

Taschentücher nicht vergessen!

Klappentext:

Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe …

 

#68 read in 2017 -> ‘Shylock’ von Howard Jocobson

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https://www.amazon.de/Shylock-Roman-Howard-Jacobson/dp/3813506746/

‘Shylock’

von Howard Jacobson

Hardcover: 19,99 Euro

eBook: 15,99 Euro

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (11. April 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813506746
  • ISBN-13: 978-3813506747
  • Originaltitel:Shylock is my name

Dieses Werk gehört zur Hogarth Serie, die zum 400. Todestag von William Shakespeare veröffentlicht wurde.

Rezensionsexemplar vom Bloggerportal.de

Der Kaufmann von Venedig neu erzählt.

Ich möchte mich, ehrlich gesagt, relativ kurz halten, da ich alles schon in meinem Video erzählt habe (wird bald auf meinem YouTube Channel zu finden sein).

Howard Jacobson hat einiges vom Original genommen und in diese Geschichte gepackt. Shylock hat im Original Kredite mit hohen Zinsen angeboten, während der Kaufmann selbst keine Zinsen verlangte. Der Kaufmann hat den Juden beleidigt, bespuckt, kurzum: er war alles andere als freundlich ihm gegenüber. Doch als der Kaufmann selbst Geld braucht (den Grund lasse ich mal außen vor), muss er zu Shylock, ist aber so selbstgerecht, dass er trotzdem sagt, er würde ihn auch weiterhin so behandeln, wie seit jeher. Shylock willigt trotzdem ein, doch verlangt er keine Zinsen, sondern 1 Pfund Fleisch vom Kaufmann.

***

Nehmen wir einmal diese ‘Ausgangsposition’ und übertragen es auf das aktuelle Buch. Denn auch hier gab es in Shylocks Vergangenheit einen solchen ‘Fall’, aber das Fleisch wurde nicht eingefordert.

Simon Strulovitch trifft Shylock auf dem Friedhof und lädt ihn zu sich nach Hause ein. Mr Strulovitch fragt Shylock was für ein Stück Fleisch er denn ursprünglich verlangt hätte. War es das Herz oder etwas, was unterhalb der Gürtellinie ist …?

***

Ich gebe es zu: diese Rezension fällt mir schwer, wie bei den meisten dieser Reihe.

Simon S. hat eine Tochter, 16, die er sehr stark behütet. So sehr, dass sie manch ein Warnsignal nicht so sieht und erkennt und zu einem Objekt für einen berühmten Fußballer wird, der sehr viel älter ist als sie.

Das alles ging aber nicht von dem Fußballer direkt aus, sondern von …

***

Okay, ich werde einfach meine Beurteilung abgeben, denn das gehört dazu wenn man bloggt.

Ich finde, dass Shylock ein interessanter Charakter ist. Eigensinnig, geheimnisvoll und doch sehr vielschichtig und tiefgründig. Er führt Unterhaltungen (oder Monologe – wenn Simon S eingeschlafen ist), die ich mit großem Interesse verfolgt habe – aber nicht alles davon gut fand.

Doch all die anderen Charaktere in diesem Buch waren für mich eher einseitig, oberflächlich und uninteressant. Ich hätte auch nur das von Shylock gebraucht, alles andere war für mich einfach nur langweilig, nichtssagend – wobei das nicht richtig stimmt. Ich habe mich eher über die Dummheit  aufgeregt.

***

Am Ende gibt es noch eine Erkenntnis, die mich etwas milder gestimmt hat, weshalb ich

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gebe.

Ich hatte die gesamte Zeit das Gefühl gehabt, dass sich Howard Jocobson über die Juden lustig gemacht hat. Zudem sprechen Shylock und Simon Strulovitch sehr oft über die Erziehung der Tochter, Beschneidung – was ich als barbarisch empfinde, aber trotzdem muss man nicht ein (gefühltes) halbes Buch damit füllen und es am Ende ins Lächerliche ziehen. Denn es ist eine sehr ernste Angelegenheit und ich finde es geschmacklos, wie damit umgegangen wurde. Es ist geschmackloser als die vulgäre Sprache aus dem Buch ‘Der weite Raum der Zeit’ von Jeanette Winterson, welches ‘Das Wintermärchen’ von Shakespeare darstellte.

Und doch gibt es sehr interessante Gespräche zwischen Shylock und Simon S. Außerdem hab ich etwas Neues über Willian Shakespeare erfahren.

Es gibt dennoch zu viel, was dagegen spricht.

***

Obwohl ich die Hogarth Reihe sehr schätze und es fabelhaft finde, dass William Shakespeare so viel Aufmerksamkeit bekommen hat, bin ich schon enttäuscht. Es fühlt sich an, als würden die meisten Autoren den Engländer so einschätzen, als ob er nur die fleischigen Gelüste im Sinn hatte. Natürlich ging es ihm auch um das ‘zwischenmenschliche’, aber im Großen und Ganzen hatte er andere Absichten.

Es macht mich fertig, zu lesen, wie sie die Geschichten neu interpretieren. Das Frauen oftmals mehr als Objekt dargestellt worden sind. Was nicht stimmt. Denn sie sind stärker als manch ein Mann. Frauen haben in den Stücken nicht immer eine große Rolle, aber wenn, dann können sie zeigen, was sie drauf haben. In ‘Der Kaufmann von Venedig’ verkleiden sich zwei Frauen als Mann, um ihre Männer während einer Gerichtsverhandlung zu unterstützen und dienen als Richter und Schreiber. Das sind hochangesehene Positionen, doch durch ihre Finesse haben sie gezeigt, wie intelligent sie doch sind.

Mir ist durchaus bewusst, dass Shakespeare das Thema ‘Transgender’ schon damals behandelt hatte. Nicht so intensiv, aber doch oft genug. Frauen verkleiden sich häufig als Männer, weil sie sonst kaum etwas zu sagen hätten. Sie müssen sich beweisen und ich finde, William Shakespeare hat die Frau nicht nur als Objekt betrachtet. Er hat sie hochgehoben und zu etwas gemacht, was einzigartig ist. Er hat ihnen Leben eingehaucht und sie mutig und entschlossen gezeigt.

Ich würde gerne besser urteilen, über dieses Buch ‘Shylock’. Ich habe mir einiges von Howard Jacobson angeschaut und durchgelesen. Es gibt ein paar sehr interessante Informationen, die ich erhalten habe und ich hab sehr viel nachgedacht. Verdammt viel sogar.

Es ist wie es ist.

Alles zu diesem Projekt:

http://shakespeare-projekt.de/

#67 read in 2017 -> ‘Der weite Raum der Zeit’ – Jeanette Winterson

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (11. April 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813506738
  • ISBN-13: 978-3813506730
  • Originaltitel: The Gap of Time

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‘Der weite Raum der Zeit’

von

Jeanette Winterson

eBook: 15,99 Euro

Gebundene Ausgabe: 19,99 Euro

vom Bloggerportal erhalten.

Shakespeares Das Wintermärchen neu erzählt bei Knuas aus der Hogarth Reihe zum 400. Todestag von William Shakespeare

Obwohl ich bereits ein Video hierzu gedreht habe, fällt mir die Rezension sehr schwer. Weshalb ich mich so kurz wie nur möglich halten möchte.

Ich bin enttäuscht. So viel habe ich mir darunter vorgestellt und erhofft. Aber es gibt eine Sache, die für mich ein absolutes NO GO ist:

vulgäre Sprache, wenn ich es nicht erwarte.

Ausdrücke, die in so einem Buch nichts zu suchen haben.

Nur weil Leo glaubt, sein bester Freund würde mit seiner Frau schlafen und ein Kind gezeugt haben, muss man nicht gleich mit Wörtern um sich schmeißen, die rein GAR NICHTS in dieser Geschichte zu suchen haben. Shakespeare würde sich schämen!

Als das Baby auf die Welt kommt, will Leo Mimi nicht einmal helfen oder einen Krankenwagen rufen (Baby wird zu Hause geboren), nein, dass soll der 9 jährige Sohn machen (kann auch sein, dass er erst 8 war). Leo bittet seinen Gärtner, das Baby zu Xeno zu bringen. Doch Perdita kommt nie bei Xeno an, stattdessen wird der Gärtner ermordet (nachdem das Kind in einer Babyklappe Sicherheit gefunden hat, doch keine Krankenschwester holt es). Perdita wird von einem Vater mit seinem Sohn gefunden und sie wächst bei ihnen auf.

So viel zum Anfang und eigentlich wäre auch alles gut, wenn die Sprache nicht ständig abrutschen würde oder der Schreibstil allgemein nicht meiner gewesen wäre. Mir waren das einfach ständig zu große Sprünge, gedanklich und auch zeitlich.

Ich hab am Ende eines jedes Kapitels etwas zu geschrieben, aus Angst, ich würde einfach beim Schluss des Buches nicht mehr wissen, was ich eigentlich gelesen habe – so nichtssagend fand ich es.

Doch gibt es natürlich auch wirklich fantastische Szenen und als alter ‘Zurück in die Zukunft’ – Fan hab ich mich unfassbar gefreut, als es einige Anspielungen auf diese Trilogie (die meisten kennen übrigens nur den ersten Teil) gegeben hat.

Das Cover ist ein Traum und wirklich sehr sehr schön gestaltet, auch den Epilog finde ich sehr ergreifend.

Und doch möchte ich nicht, dass man glaubt, Shakespeare hätte nur Quatsch geschrieben. Denn – ganz ehrlich – nur anhand dieses Buches hätte ich Shakespeare für vulgär, einfältig und eigenartig empfunden. Zum Glück weiß ich es besser und viele ebenfalls. Warum kann man nicht einfach ein Stück nehmen und daraus etwas wirklich sehr schönes machen. William Shakespeare hätte es verdient. Auch wenn die Autoren ihn sehr schätzen und vielleicht sogar länger lesen und kennen als ich, stört mich einfach, wie sie damit umgehen.

William Shakespeare hatte im Grunde nichts anderes gemacht:

Er hat sich etwas bekanntes genommen und in seiner Art neu erzählt und geschrieben. Vieles war schon da, er brauchte nur die richtigen Worte, um daraus etwas zu machen, was einfach unsterblich ist.

Ich weiß, das William Shakespeare kein Kind der Traurigkeit war (war er schon, aber er wusste durchaus sich zu amüsieren …), aber diese Ausdrücke gehen zu weit.

Nun muss ich zur Sternen Vergabe kommen …

2,5

(dies ist natürlich meine persönliche Meinung.)

Klappentext:

Blinde Eifersucht und zerstörerischer Zorn – doch die Zeit heilt alle Wunden

Der Londoner Investmentbanker Leo verdächtigt seine schwangere Frau MiMi, ihn mit seinem Jugendfreund Xeno zu betrügen. In rasender Eifersucht und blind gegenüber allen gegenteiligen Beweisen verstößt er MiMi und seine neugeborene Tochter Perdita. Durch einen glücklichen Zufall findet der Barpianist Shep das Baby und nimmt es mit nach Hause. Jahre später verliebt sich das Mädchen in einen jungen Mann – Xenos einzigen Sohn. Zusammen machen sie sich auf, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen und alte Wunden zu heilen, damit der Bann der Vergangenheit endlich gebrochen wird.

Jeanette Winterson spielt souverän mit Figuren und Handlung aus Shakespeares “Das Wintermärchen” und erzählt eine verblüffend moderne Geschichte über rasende Eifersucht, blinden Selbsthass und die tiefe Sehnsucht in uns, die Fehler der Vergangenheit wieder gut zu machen.