#45 read in 2017 -> ‘Die Rivalin der Königin’

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Dieses wunderbare Buch hab ich über das Bloggerportal erhalten, vielen Dank dafür 🙂

https://blogger.randomhouse.de/bloggerportal/site/index.html

Elizabeth Fremantle

‘Die Rivalin der Königin’

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (9. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570102874
  • ISBN-13: 978-3570102879
  • Originaltitel: Watch the Lady

eBook: 15,99 Euro

gebundene Ausgabe: 19,99 Euro

Eine sehr beeindruckende Geschichte über eine junge Frau, die sich vor der mächtigsten Frau behaupten muss, ohne das den ‘Kopf’ zu verlieren und dabei aber an Grenzen stößt, die sie fast aus der Bahn geworfen hätten.

Elizabeth Fremantle erzählt in ihrem (dritten) Tudors-Roman über Penelope Devereux, die mit 18 Jahren zur Hofdame von Queen Elizabeth I wird und später einen Mann heiraten soll, für den die Ehe nichts weiter als eine Gegebenheit ist und andere Interessen im Kopf hat, aber natürlich männliche Nachkommen haben will.

Für Penelope beginnt nicht nur ein Kampf um ihr Herz, sondern auch einer, der sie mit vielen Menschen vereinen könnte – aber gleichzeitig auch entzweien lässt.

Dabei ist die Erzählweise sehr ausführlich – an manchen Stellen zu ausschweifend – und tiefgründig. Als Leser lernt man eine vollkommen andere Seite der Königin kennen und man beginnt sich zu fragen, ob die Eifersucht und ihre Angst um ihren Thron, ihr Herz hat zu Eis werden lassen oder ob es nur an die eine Sichtweise liegt, die man beim Lesen erfährt.

William Shakespeare Zitate kommen vor, was ich überaus gelungen finde und andere lyrische und poetische Ergüsse der damaligen Zeit darf man während des Lesens erleben.

Diese Geschichte hat mich sehr berührt un ich bin wirklich dankbar, sie gelesen zu haben. Als Tudors Fan versuche ich mein Wissen bestmöglich zu ergänzen, erweitern und natürlich vervollständigen, obgleich viel Fiktion ist, so entspricht vieles der Realität.

Manchmal war mir Penelope etwas anstrengend, doch für das, was sie alles erleben und aufgeben muss, kann ich in diesem Fall auch ein Auge zu drücken. Sie ist sehr beeindruckend und ich denke, ich werde nicht alleine mit meiner Meinung stehen.

Ob ich die anderen Tudors-Romane lesen würde?

Ich bin mir ziemlich sicher.

Elizabeth Fremantle schreibt, als käme sie direkt aus dem 16. Jahrhundert und inspiriert mit ihrer Gabe zu ungewöhnlichen Beschreibungen.

Mein erster Roman dieser Autorin hat mich wirklich überzeugt.

🙂

4,5

Klappentext:

Im Mittelpunkt des neuen großen Romans von Elizabeth Fremantle steht Penelope Devereux, eine für ihre Zeit ungewöhnlich selbstbestimmte und mutige Frau. Sie ist nicht nur schön, sondern auch gewitzt. Als Hofdame lebt sie im Machtzentrum der alternden Elizabeth I., verfolgt Ränkespiele bei Hofe und ist dabei selbst nicht ganz unbeteiligt. Trotz ihrer Proteste muss sie den unsympathischen Robert Rich heiraten, handelt aber mit ihm aus, dass er sie gehen lässt, wenn sie ihm zwei Söhne geboren hat, denn ihre ganze Liebe gilt Philip Sidney, der für sie hinreißende Sonette schreibt.

Mitreißend und farbig erzählt Elizabeth Fremantle die wahre Geschichte einer faszinierenden Frau am englischen Hof.

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#16 read in 2017 – Is this a dagger which I See before me?

 

Autor: William Shakespeare

Verlag: Penguin, 128 Seiten

Veröffentlicht: 3. März 2016

 

Taschenbuch: 1,40 Euro

eBook: 3,12 Euro

 

Sehr genial. Kann man gut zwischendurch lesen, immer wieder danach greifen und Auszüge aus diversen Shakespeare Werken genießen. Gut ausgewählt. Ich denke, der Verfasser dieses Penguin Classics, hat viele Szenen mit einem Augenzwinkern ausgesucht. ⭐⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐ Little Black book.

5stars

Thanks penguinbooks for such an amazing project with the Lille black books. They are so lovely! William Shakespeare ‘Is this a dagger which I see before me’ (from macbeth) is totally great. Love it. I will get some others from the #Littleblackbook 💜 🌻🌻🌻🌻🌻🐧🐧🐧🐧🐧🐧🐧🐧🐧🐧🐧https://www.instagram.com/p/BRGBIoigP72/

#46 books in 2016 König Richard II / King Richard II

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Ein weiteres Königs-Drama aus der Feder William Shakespeare.
Ich war sehr überrascht über die Wendung des Stücks.
Doch auch das gehörte zu Shakespeares Stärken:
Obwohl das Ende, im Prinzip, feststeht, ist seine Interpretation ein jedes Mal interessant.
Während der ersten drei Aufzügen ist nicht allzu viel passiert. Hier eine Intrige, da ein Verrat.
Doch dann geht es richtig los und mein Mund klappte auf.
Richard II ist 1595 entstanden und Uraufgeführt 1597.
Richard II wird angeklagt und zum Tode verurteilt.
Seine Gemahlin aber will an seiner Seite bleiben, doch möchte Richard ihr Leben retten und sie fortschicken.

Richard of Bordeaux lebte von 1367 bis 1400 und regierte 1377 bis 1399 sein Land. Wurde durch Heinrich IV “abgelöst”.

Bei einem Shakespeare Werk geht es nicht nur um den Inhalt, denn der ist weitreichend bekannt. Sondern um die Verse. um die Art und Weise, wie er mit seinen Worten jonglierte und sie zu etwas sehr wertvollem machte.
Zu gerne hätte ich von ihm ein Stück über seine Königin  gelesen, aber ich denke, dass Königin Elizabeth I “not amused” wäre, wenn eine Komödie dabei entstanden wäre.
Doch finde ich immer wieder sehr faszinierend, wie William es schaffte, so viel Wissen über das Königshaus zu sammeln. Schließlich konnte er alles nur aus Büchern oder vom Hörensagen erfahren. Aber diese Dialoge, Monologe und all das drumherum beeindrucken mich seit nun mehr 20 Jahren.

Diese Geschichte hat es wieder einmal gezeigt. Natürlich mag ich nicht jedes Stück, aber doch sehr viele. In den letzten Jahren hab ich einiges von ihm gelesen und staune ein jedes Mal aufs Neue.

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This book just surprised me. It had almost everything a typical Shakespeare play should have.

I’d started to like and enjoy it more at the beginning of Act 3 but all in all it was a really amazing work.

I always wonder how Shakespeare just got so many informations about the kings before his time. But this will alwa<ys be one of the most mysterious questions.

This book is about Richard II time before he fail and Henry IV became king.

The love of his wife was really impressive.

It was really good.

#45 books in 2016 -> King John / König Johann

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Entstanden ist dieses Stück 1595/1596

Irgendwie bin ich nicht so in diesen WirrWarr reingekommen, was recht selten ist, wenn ich Shakespeare lese.
Möglicherweise war es, weil ich nicht so viel von King John wusste und mich somit nicht richtig hineinversetzen konnte.
Mal in Frankreich, dann wieder in England.
Aber, wie in jedem Stück von Shakespeare, geht es auch hier um Konsequenzen. Man kann nicht erwarten, sich vom Papst zu lösen hätte keine Auswirkungen. Irgendwann kommt alles zu einem zurück. So ist es in jedem Shakespeare-Drama. Jeder bekommt das, was er verdient. (Fast) alles, was er geschrieben hat, ist irgendwann einmal passiert. Nichtsdestotrotz war es doch eine Überraschung, als plötzlich das Gift angesprochen wurde.
Es geht mehr um die Thronfrage – wie sooft. Zum Glück ist dieses Thema schon lange vom Tisch und niemand zieht mehr in den Krieg wegen der Krone. Aber damals war es so. Damals kämpften sogar Prinzen für ein angebliches Geburtsrecht.
Frankreich gegen England.

Natürlich kommt da noch die Bastard frage auf und vieles andere, aber ich möchte gar nicht zu viel erzählen. Lieber selber ein Bild davon machen und erzählen, wie es gefunden wurde.

Ach ja, und er hieß: König Johan Ohneland.

Geboren: 24. Dezember 1167

Gestorben: 19. Oktober 1216

Regiert: 1199 bis 1216

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I read this book during my week of Shakespeare. It was a strange story but not that bad. Not Shakespeare best play but there are lots more to love.

It’s a typical work by the english man.

‘You get what you deserve’ is one of his mottos.

King John broke with the  pope and had lots of enemies.

He lived from December 24th 1167 til October 19th 1216. When I read about his death it was pretty fast. Just like I  scipped some pages to come to the end which I didn’t but from one moment to the other something happend …

Wie Shakespeare mein Leben veränderte

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Im Jahr 1996 kam der Film “Romeo und Julia” in die Kinos. Claire Danes und Leonardo DiCaprio in den Hauptrollen.

Von Claire Danes hatte ich davor den Film “Little Women” gesehen, den ich unglaublich schön fand. Ich war allerdings richtig großer DiCaprio fan und hatte einiges von ihm gesehen. Als ich die Bilder zu dieser Verfilmung sah, war es um mich geschehen. Mit elf Jahren war ich zu jung, um ins Kino zu gehen, aber das hielt mich nicht davon ab, das Buch in der Bibliothek zu lesen.

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Ich musste einfach wissen, worum es geht. Dass es mich so erwischte, damit hätte ich nie gerechnet. Es war, als ob ich auf genau dieses Stück gewartet hätte. Als wäre alles, was zuvor geschah, nur deshalb geschehen, damit ich mir Romeo und Julia durchlese. Mit elf Jahren ist es gewiss eine recht ungewöhnlich Lektüre, aber ich passte noch nie in eine Norm. Schon immer war ich anders und viele fanden mich seltsam.

Als Kind wurde ich verspottet und gehänselt. Es ging recht weit und Kinder können verdammt brutal sein. Sicher wurde ich nicht täglich verprügelt, aber das, was man mir gegenüber äußerte war nicht immer nett verpackt.

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Nachdem ich allerdings mein erstes Drama von William Shakespeare gelesen habe, war es um mich geschehen. Als Außenseiterin machte es mir nichts mehr aus, abseits der gängigen Literatur oder des Lebens zu sein.

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Während ich früher eher Kurzgeschichten schrieb und Reporterin oder Journalistin werden wollte, wusste ich es nun besser.

Allerdings wurde ich, statt das ich etwas mit Worten machen konnte, Restaurantfachfrau und drei schreckliche Jahre der Ausbildung musste ich absolvieren.

Später hab ich allerdings Journalismus im Fernstudium studiert, da ich wusste, dass der Wunsch “Autorin” zu werden, belächelt wird und niemand ernst genommen hat.

 

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Ich musste schreiben, nicht nur über Stars und Ähnlichem, sondern über das Leben. Meine Gedanken musste ich niederschreiben. Natürlich blieb ich zunächst bei Kurzgeschichten, aber etwas später begann ich an meinem ersten Roman zu schreiben. Und ich schrieb. Ich konnte nicht mehr aufhören. Ständig hatte ich Shakespeares Sonetten im Kopf. Gedanken, die ich nicht mehr unterdrücken konnte. Natürlich schrieb ich nicht die Sonetten nieder, aber sie inspirierten mich ungemein.

Noch immer schlage ich sie nach, wenn ich einmal nicht mehr weiter weiß. Für mich sind sie mehr als nur Verse. Sie zeigen mir, was wirklich wahr ist. Was ich nicht länger leugnen kann.

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Im Grunde hat sich bis heute kaum etwas verändert. Zwar schreibe ich nun Bücher, die ich auch veröffentliche, aber darüber hinaus … Es wird belächelt und mit dem Kopf geschüttelt. Wer glaubt schon, dass ich tatsächlich schreiben kann? Wer sieht es? Das meine Phantasie soweit reicht, ganze Bücher zu füllen.

Und doch hab ich mir dieses Jahr einen großen Traum erfüllen können: Ich habe William Shakespreare in einem Buch einbauen können! tumblr_mijvym06Ib1qd88tjo1_500.gif

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Es war mir eine Herzensangelegenheit! Ich musste diesem außergewöhnlichen Mann meinen Tribut zollen. Natürlich hab ich nicht das ganze Buch mit ihm gefüllt, sondern nur das ein oder andere Kapitel, aber ich denke, ich konnte zeigen, was ich ausdrücken wollte.

 

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AUSZUG:

 

„Nein, mein Pferd erschrak vor irgendwas und warf mich ab, danach ist es fortgelaufen. Ich eilte diesen Weg entlang, wurde – wie Ihr sehen könnt – nicht vom Regen verschont, und war froh dies hier gefunden zu haben“, stammelte ich. Zum Glück unterstrich mein feuchtes Haar und meine nassen Sachen meine Aussage.

„Wir sind hier in Stratfort-Avon“, erklärte er mir und ging zu einem anderen Tisch, dessen Gäste ihn zu sich bestellten. Er zeigte lachend auf mich. Ich beobachtete ihn noch einige Sekunden, bevor meine Aufmerksamkeit zur Tür wanderte. Sofort fühlte ich mich wie hypnotisiert. Als ich ihn das erste Mal sah, raubte es mir schon den Atem. Seine Präsenz war einnehmend und ich hatte das Gefühl niemand sonst wäre noch da. Aber natürlich stimmte es nicht. Da stand er also und ich schluckte mein seltsames Getränk mühevoll unter. Er wirkte groß, aber etwas zottelig. Seine Haare waren kurz, aber struppig. Seine Kleidung schlicht und lässig. Weißes Baumwollhemd, beigefarbene Leinenhose und Lederschuhe, die auch schon bessere Tage sahen. Fast schien es, als hätten wir unsere Kleidung aufeinander abgestimmt. Er trug, wie auch ich, eine Weste. Sein ganzes Wesen war offen und freundlich. Er schlenderte in meine Richtung und nahm neben mir Platz.

Der Wirt stellte sogleich ein Bier vor ihn und begrüßte ihn als seien sie alte Bekannte, was sie vermutlich auch waren. Aber sie unterhielten sich nicht. Scheinbar wusste der Wirt, wann sein Gast ungestört sein wollte. Er zog ein Stück Papier aus seiner Westentasche, eine Feder und ein kleines Tintenfass tauchten ebenfalls auf. Seine Finger waren schwarz, überall konnte ich Flecken von der Tinte ausmachen und seine Fingernägel selbst waren abgeknabbert. Er schrieb mit rechts und ich beobachtete wie die Schreibfeder über das Papier flog, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Plötzlich hielt er inne. Während ich noch immer starrte, blickte er mich direkt an und ich fühlte mich ertappt und kam mir reichlich blöd vor.

„Kann ich Euch irgendwie behilflich sein?“, fragte er mich. Den Ausdruck in seiner Stimme konnte ich nicht deuten.

„Verzeiht, ich war nur so fasziniert von Eurer Schrift“, murmelte ich.

„Ihr schmeichelt zu sehr. Aber ich danke Euch für das Kompliment.“ Plötzlich trat eine Frau in den Pub.

„Hab ich doch richtig gesehen. Henry, Ihr seid endlich da.“

„Verzeihung, kenne ich dich?“

„Oh, wie unhöflich von mir. Ich bin Magda. Euer Vater bat mich Euch zu beherbergen.“

„Mein Vater?“, das überraschte mich dann doch.

„Der K …“, ich ließ sie nicht weiter sprechen. Schließlich durfte ich nicht auffliegen. Sie nickte wissentlich und verstummte.

„Ich bin gleich soweit, Magda.“ „Gut, ich warte solange.“ Sie setzte sich zu uns und bekam sofort ein Glas mit einer bräunlichen Flüssigkeit, die sehr stark nach Alkohol roch.  „Wo waren wir?“, versuchte ich nun mein Gespräch wieder aufzunehmen.

„Ihr bestauntet meine Schrift“, sagte er lachend.

„Ah, sehr gut. Worüber schreibt Ihr, wenn ich fragen darf?“

„Ihr dürft, aber ob Euch meine Antwort gefällt, bezweifle ich“, antwortete er rätselhaft. „Gerade verfasse ich einen Brief an meinen Vater, dass ich vorhabe nach London zu ziehen. Später werde ich auch meiner geliebten Anne diesen Vorschlag unterbreiten, da ich am Theater mein Glück versuchen will.“ Interessant!

„Oh, Ihr wollt nach London? Da würde ich mich gerne anschließen. Wann habt Ihr vor aufzubrechen?“

„In etwa einer Woche.“

„Und wollt Ihr als Schausteller Fußfassen oder als Bühnenbildner?“

„Schausteller, aber ich möchte auch meine eigenen Stücke schreiben.“

„Henry“, wurden wir unterbrochen, „wir sollten bald aufbrechen.“

„Ja, gleich Magda, nur noch einen Moment.“ Sie nickte und entleerte ihr Glas.  „Wie ist Euer Name?“, fragte ich meinen neuen Bekannten.

„William Shakespeare.“ Ich starrte ihn an, denn von diesem Mann hörte ich bereits. Mein Lehrer war ein weitsichtiger Mann und konnte anhand von Fakten sozusagen in die Zukunft blicken. Eine seiner Fähigkeiten. Ein wirklich weiser Mensch!

„Sehr erfreut William Shakespeare, mein Name ist Henry Featherstorm.“ Ja, ich benutzte meinen richtigen Namen. Wir reichten uns die Hände und ein gewaltiger Stromschlag durchfuhr mich. An Williams Reaktion konnte ich erkennen, dass es ihm ähnlich erging. Wie seltsam! Schnell zog er seine Hand wieder weg und nahm sein Glas in die Hand, welches er in einem Zug leerte. So also fühlte sich es sich an, wenn eine Verbindung entstanden ist. Anschließend tunkte er seine Schreibfeder in das Fass und schrieb seinen Brief weiter. Oben rechts konnte ich tatsächlich das Datum erkennen.
November 1582.
Soweit ich es noch in Erinnerung hatte und meinem Lehrer glauben schenkte, würde er bald erfahren, dass er Vater wird. 110
So langsam dämmerte es mir, dass ich auf diesen Mann neben mir vorbereitet wurde. Ob das immer der Fall war? Aber es wurde doch erst nach meiner Prüfung festgelegt, wohin ich musste. Während William schrieb, grübelte ich über diesen Umstand. Natürlich lernte ich auch über andere Person etwas. Wie Christopher Marlow. Aber der Umstand, tatsächlich so viel über diesen jungen Mann erfahren zu haben – bevor all dies überhaupt eintraf – war schon verdächtig. Nun gut, ich suchte ihn wirklich lange. Endlich saßen wir beide hier zusammen!

„Master Featherstorm“, unterbrach Madga meine Gedanken, „es wird langsam Zeit. Lasst mich bitte nicht noch länger warten.“
Langsam stand ich auf, legte etwas Geld auf den Tresen und wandte mich noch einmal Shakespeare zu.

„Viel Erfolg mit Eurem Brief.“

„Vielen Dank, Featherstorm. Solltet Ihr tatsächlich den Wunsch verspüren, mich zu begleiten, seid doch bitte heute, in einer Woche, hier.“ Ich nickte ihm zu und eilte mit Magda nach draußen.

AUSZUG ENDE

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Vor einiger Zeit hatte ich bereits eine Kurzgeschichte über Wattpad veröffentlich.

https://www.wattpad.com/story/55180408-der-engl%C3%A4nder-der-niemals-starb

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In einem anderen Blog (den es nicht mehr gibt) schrieb ich schon einmal über meine Liebe zu diesem Engländer. Damals aber wurde ich von einem Marlow-Fan dermaßen verspottet und niedergemacht, dass ich lange mit mir gerungen habe. Aber es gibt nichts, wofür ich mich schämen müsste. Die ganze Welt feiert 400 Jahre Williams Shakespeare. Ob er nun tatsächlich existierte oder nur ein alter Ego war, werden wir nie erfahren. Fakt aber ist: Millionen von Menschen können sich nicht irren. Irgendwas muss an diesem Mann sein, dass ihn so besonders macht. Er ist der größte Dramatiker aller Zeiten. Ein Narr wäre derjenige, der sich hinter einem Schausteller versteckt hätte. Ein Narr, der die Unsterblichkeit wegen der Eitelkeit aufgegeben hat.
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Wir feiern William Shakespeare und niemand kann uns daran hindern. Er ist der, der mir Inspiration gibt. Er hat mein Leben gerettet und mir das gegeben, was auch immer ich tief in mir verspüre. Durch ihn habe ich neuen Mut erhalten. Den glauben daran, dass man tatsächlich etwas erreichen kann. Diese Liebe hat bis heute keinen Abbruch bekommen. Ganz gleich was für Gerüchte es auch geben mag. Die Geschichten, die er niederschrieb, sind die, die zählen. Nicht mehr und nicht weniger.
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Shakespeare changed my life

https://www.magisto.com/int/album/video/J397A1hYA1IsNzkHDmEwCX15?l=vsm&o=a&c=c

 

Oh, yes, he did.

Happy 400th anniversary!

20 years ago, when “Romeo and Juliet” got popularity again.

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I was way too young to go to the cinema but I got obessed with the age of eleven. I was a huge Leonardo DiCaprio fan before and just fell in love with the pictures I’d seen in the magazins.

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But I couldn’t let myself unknown. I needed to read what the story was about. I needed to get into the drama.

I went to the library and started to read Romeo and Juliet. And the feelings swept over. It got me. Totally. This never happened before with a book or an author.

Before this time, I always wanted to be a journalist. Wanted to write about stars and gossip. I wrote some short stories, of cause I did.

My heart started to beat faster for William Shakespeares drams. I read Hamlet, Othello, and his Sonnets. But with this new love in my life, other things just broke out. I never fit into the normal school kids life. Since I was young I was different to the others. A stranger in the same world. A thinker, dreamer, loved to listen to music and a reader. Bullying was a part of my life. But with William Shakespeare, I got something more. More than I ever believed I would get. More than I deserved.

It’s the tragic and the way he found his words. Many people never believed that Shakespeare really existed and no one really can say he lived for real. But deep inside my heart, I know the truth. I know that his words are true, that he was there. His ghost is everywhere. The spirit of his words lasts forever.

It’s the feeling I get when I read something he wrote.

The first time I read “Romeo and Juliet” my heart beat like I was kissed for the first time. That I got something magical happened.

http://weheartit.com/entry/63132283/via/rebeccarabbit?utm_campaign=share&utm_medium=image_share&utm_source=tumblr

He is my inspiration. He is the reason I write. He is the reason I live. The bullying was just the beginning. The end was near but I found something in the words of the Sonnets and his Dramas. Something that made me believe that everything is possible.

You can read about William Shakespeare, watch movies about his life or the lie of 400 years we live – like in “Anonymous” by Roland Emmerich. But you just get to know him when you start to read his plays and dramas, lovestories and tragic life. His kings are legendary.

Try it. He deserves that he will get a new chance. He is unique and he will never die. No one dies when there is just one person who’s still thinking of that person.

Read also:

https://www.wattpad.com/story/55929082-the-englishman-who-never-died

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